seinen platz finden.
heim kommen.
wo gehören wir hin?
wo wollen wir hin?
müssen wir wissen woher wir kommen um dahin zu finden wo wir hin gehören?
sind wir nur bei uns selbst, in uns selbst wirklich daheim?
einsamkeit unter menschen.
allein sein ohne einsam sein.
das alleine sein lieben.
glücksmomente für sich alleine geniessen.
glücksmomente teilen.
wachsen.
gedeihen.
werte leben ohne zu werten.
urvertrauen.
abenteuer.
fallen lassen.
treiben lassen.
gegen die wand laufen.
abgründe.
sehnsüchte.
sehnsüchten folgen.
nichts bereuen.
loslassen.
distanz.
nähe.
nähe zulassen.
nähe fühlen.
leidenschaft.
liebe in ihrer reinsten form.
frei von besitzansprüchen.
frei von dem, was uns eingetrichtert wurde wie sie zu sein hat.
freiheit durch sicherheit.
sicherheit durch vertrauen.
vertrauen durch glauben.
glauben.
an etwas grosses.
auf einer höhenen ebene.
grösser als alles was wir glauben zu kennen.
andere welten.
antrieb durch neugier.
sich in einem moment verlieren.
sich in einem anderen menschen verlieren.
sich in der lust verlieren.
höhepunkte ohne berührungen.
berühren ohne anfassen.
irgendwo zwischen wolken und sternen.
das tier in uns füttern.
den hunger stillen.
animalisches verschlingen des anderen fleisches.
spuren hinterlassen.
grenzen suchen.
gratwandern.
mit dem feuer spielen.
sich verbrennen.
wunden lecken.
wunden heilen.
ängste abbauen.
augen schliessen.
lieben.
leben.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Montag, 18. November 2013
Make me feel.
Wunderschöner, unter die Haut gehender Song mit grossartigem Video. Terranova as its best!
Dienstag, 5. November 2013
la belle tristesse
und dann gehst du die langstrasse entlang – vollbepackt mit einkaufstüten – dein blick schweift nach rechts und da siehst du diesen mann da sitzen, ein bier in der hand, den blick dem boden zugewandt, und du siehst ihn da im regen sitzen - versuchst seinen blick auf zu fangen und dann sieht er dir in die augen - und dir bricht es schlichtweg das herz. du fragst dich, was ihn hierher geführt hat. du fragst dich nach seiner geschichte und dein mitleid vermischt sich mit einem gefühl der achtung denn es gehört auch einiges dazu sich einer situation so hin zu geben, um einfach so mitten im regen auf einer bank zu sitzen und ein bier zu trinken. und dies zwar mit gesenktem blick, dennoch ohne die abwehrhaltung welche menschen normalerweise einnehmen, wenn sie verregnet werden. herzen können zwar brechen, aber sie schlagen trotzdem weiter.
der hunger nach leben.
schlussendlich geht es um dich. um dich und was du vom leben willst, welche sehnsüchte dich antreiben, welche menschen dich fordern, bereichern, weiterbringen oder einfach mal wider ordentlich moralisch inkorrekte, makabere und geschmacklose scheisse mit dir labern können. es geht um die erfahrungen die du machst, um die grenzen die überschritten werden um deinen weg zu finden. es geht um das versuchen, hoffen, glauben, kreieren und natürlich darum, von ganzem herzen zu lieben. die kleinen dinge sowie die grossen. ohne erwartungen und ohne gegenleistung sondern rein aus dem grund, weil es einem glücklich macht liebe zu schenken, und weil es einfach IST. weil es einfacher ist zu lieben als nicht zu lieben. genauso wie es einfacher ist, zu atmen, als nicht zu atmen. und du wirst scheitern. mehr als einmal. und du wirst vielleicht auch anecken. aber dafür wirst du auch hintergfragen, und die welt in deinen gedanken zu einem besseren ort machen. und dann wird es leute geben, die nicht die selbe sprache sprechen und dir etwas aus- oder einreden wollen. versuche nicht, diese leute zu bekehren genau so wie du dich nicht von ihren worten beeinflussen lässt. lächle und geh deines weges. und erfreue dich ab dem bewusstsein, auf dem richtigen weg zu sein und erfreue dich ab dem abenteuer des lebens. erfreue dich aber nicht nur dem guten. sondern auch dem schlechten, denn sonst hätten wir keinen sinn für gut und schlecht. oder böse. alles steht im gleichgweicht. alles ist. wartet auf dich. entdeckt zu werden. gelebt zu werden. das leben.
Bekenntnisse einer Suchenden
Etwas will raus, wartet darauf geweckt zu werden, doch kann nicht durchdringen. Die Oberfläche stellt sich wie eine eiserne Wand in den Weg. Es gibt keine Hinweise darauf, was es ist. Trotzdem ist da die Gewissheit, dass es nun einmal da ist, tief verborgen im Mutterleib der Ungewissheit.
Und genau das macht mich nervös.
An einigen Tagen treibt es mich an, diesem Etwas auf die Schliche zu kommen. Ihm an die Oberfläche zu verhelfen und ihm das Leben zu schenken, damit es seine Flügel spreizen und sich auf den Weg machen kann.
An anderen Tagen halte ich es fast nicht aus und es fühlt sich an als würde etwas in mir gedeihen von dem ich nicht weiss, ob es von guter oder schlechter Natur ist. Dann fühle ich mich wie eine werdende Mutter die sich plötzlich durch einen Hormonschub verursachten Panikanfall die Frage stellt: "Was, wenn mein Kind ein Arschloch wird?". Das kommt ja durchaus vor. Ich bin solchen Kindern schon begegnet und sie sind mitunter ein Grund wesswegen ich mir nicht mehr ganz so sicher bin ob ich mich wirklich fortpflanzen möchte.
Aber natürlich wird die Mutter ihr Kind trotzdem lieben, denn die Mutterliebe wird wohl (leider) die einzige bedingungslose Liebe sein, die uns Zeit unseres Lebens widerfahren wird.
Und bedingungslose Liebe ist immer etwas Gutes. Es ist die einzige Art von Liebe die nicht wertet. Die einfach da ist, um ihrer selbst Willen.
Vielleicht verhält sich das auch mit diesem "Etwas" nicht anders. Vielleicht ist das genau das Gute, weil es mich auf der einen Seite praktisch dazu zwingt der Sache auf den Grund zu gehen und ihr Raum zu geben.
Oder aber, dieses Reissen, diese Sehnsucht nach Antworten, dieses Gefühl (der Sache auf der Spur zu sein) frisst dich auf. Und du gehst daran zu Grunde weil du nicht im Stande bist, diesem Gefühl Raum zu lassen und es sich somit selbst im Keim erstickt. Und es würde sich anfühlen wie eine Fehlgeburt und was bleibt ist die Sehnsucht nach etwas, dass keinen Namen trägt. Wie ein Ultraschallbild deiner Gedanken, deines Ursprungs. Dein wahres selbst. Schlussendlich streben wir alle den einen Moment an. Den Moment der Erkenntnis unserer wahren Natur. Manche mögen es Erleuchtung nennen. Andere die Suche nach sich selbst und wieder andere halten dich einfach nur für verrückt oder können mit dieser spirituellen Scheisse nichts anfangen weil sie noch nicht so weit sind. und es vielleicht auch nie sein werden. Und genau da unterscheiden sich unsere Welten. Die Einen leben innen und die Andern aussen. Mein Inneres will definitiv nach draussen – je länger, desto mehr – denn nur wenn beide Welten im Einklang sind können wir wieder zu dem werden, was wir ursprünglich waren bevor wir auf diese Welt gekommen sind und unserer wahren Identität beraubt wurden.
Und genau das macht mich nervös.
An einigen Tagen treibt es mich an, diesem Etwas auf die Schliche zu kommen. Ihm an die Oberfläche zu verhelfen und ihm das Leben zu schenken, damit es seine Flügel spreizen und sich auf den Weg machen kann.
An anderen Tagen halte ich es fast nicht aus und es fühlt sich an als würde etwas in mir gedeihen von dem ich nicht weiss, ob es von guter oder schlechter Natur ist. Dann fühle ich mich wie eine werdende Mutter die sich plötzlich durch einen Hormonschub verursachten Panikanfall die Frage stellt: "Was, wenn mein Kind ein Arschloch wird?". Das kommt ja durchaus vor. Ich bin solchen Kindern schon begegnet und sie sind mitunter ein Grund wesswegen ich mir nicht mehr ganz so sicher bin ob ich mich wirklich fortpflanzen möchte.
Aber natürlich wird die Mutter ihr Kind trotzdem lieben, denn die Mutterliebe wird wohl (leider) die einzige bedingungslose Liebe sein, die uns Zeit unseres Lebens widerfahren wird.
Und bedingungslose Liebe ist immer etwas Gutes. Es ist die einzige Art von Liebe die nicht wertet. Die einfach da ist, um ihrer selbst Willen.
Vielleicht verhält sich das auch mit diesem "Etwas" nicht anders. Vielleicht ist das genau das Gute, weil es mich auf der einen Seite praktisch dazu zwingt der Sache auf den Grund zu gehen und ihr Raum zu geben.
Oder aber, dieses Reissen, diese Sehnsucht nach Antworten, dieses Gefühl (der Sache auf der Spur zu sein) frisst dich auf. Und du gehst daran zu Grunde weil du nicht im Stande bist, diesem Gefühl Raum zu lassen und es sich somit selbst im Keim erstickt. Und es würde sich anfühlen wie eine Fehlgeburt und was bleibt ist die Sehnsucht nach etwas, dass keinen Namen trägt. Wie ein Ultraschallbild deiner Gedanken, deines Ursprungs. Dein wahres selbst. Schlussendlich streben wir alle den einen Moment an. Den Moment der Erkenntnis unserer wahren Natur. Manche mögen es Erleuchtung nennen. Andere die Suche nach sich selbst und wieder andere halten dich einfach nur für verrückt oder können mit dieser spirituellen Scheisse nichts anfangen weil sie noch nicht so weit sind. und es vielleicht auch nie sein werden. Und genau da unterscheiden sich unsere Welten. Die Einen leben innen und die Andern aussen. Mein Inneres will definitiv nach draussen – je länger, desto mehr – denn nur wenn beide Welten im Einklang sind können wir wieder zu dem werden, was wir ursprünglich waren bevor wir auf diese Welt gekommen sind und unserer wahren Identität beraubt wurden.
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