
Wenn ich meinen Blog so durchlese fällt mir auf, dass ich irgendwie immer dasselbe erzähle. In anderen Worten verpackt. Gehts mir gut, schreibe ich von Glück und Zufriedenheit. Von den kleinen wundersamen Momenten im Leben. Gehts mir schlecht, schreien die Texte förmlich nach Liebe und Sehnsucht. Ich wäre wohl eine schlechte Kolumnistin. Doch sind es nunmal die Themen, welche mich beschäftigen. Welche uns wohl alle beschäftigen. Schreiben ist für mich Therapie. Meine Gedanken auf zu schreiben hilft mir, mit ihnen um zu gehen. Schon als Kind hatte ich des öfteren das Gefühl, meine Gedanken würden mich eines Tages um den Verstand bringen. Es war nicht die Art der Gedanken, viel mehr der Gedankenfluss. Es war zu viel. Ich wusste nicht wohin mit ihnen.
Jeder braucht ein Ventil. Ein Ventil, um seine Gedanken, seine Emotionen oder seine Kreativität aus zu leben. Manche finden es in der Musik, manche im Sport, ich schreibe sie auf.
Mir ist bewusst, dass meine Seelenkotze nicht jedermans Sache ist, und sich vielleicht auch eher das weibliche Geschlecht damit identifiziern kann. Ich wurde auch schon mehrmals darauf angesprochen, warum ich mein Inneres so nach Aussen kehre. Die Antwort ist: Es beruhigt micht. Gedanken welche ich in die Welt hinaus gesendet habe geben mir mehr Freiheit. Sie sind für mich dann irgendwie realer weil ich sie festgehalten habe. Und dass sie für jedermann ersichtlich sind machen sie für mich echt. Das heisst, dass ich selbst mit meinen Gedanken Frieden geschlossen habe, dass ich hinter Ihnen stehe.
Ich mache mich damit verletzlich. Ich ziehe mich aus. Für mich ist es ein kleiner Teil davon, etwas zu machen, dass mich mir selbst näher bringt. Ein kleines bisschen ungeschminkte Wahrheit. Ein kleiner Einblick einer mitzwanzigerin die mit den täglichen Herausforderungen des Lebens kämpft. Eine kleine Ansammlung an Gedanken die ein Stadtmädchen in dieser leistungsorientierten Gesellschaft wie unserer bewegen.
Ich lasse euch an meinen Erkentnissen teilhaben, in der Hoffnung, das es vielleicht den einen oder Anderen oder die Eine oder Andere in irgendweiner Form bewegt, anspricht oder auch nur mal zum Nachdenken anregt.
Wie schon öfters erwähnt, suche ich DAS ECHTE. Was das ist weiss ich nicht. Ich denke für mich sind es die Momente, in denen Gespräche von Tiefgang stattfinden. Für mich ist das hässliche oft mehr von Belang. Es ist echter. Ich bin an den Abgründen der Menschen interessiert. An den Dingen, die uns vielleicht nicht zu einem Guten Menschen machen, oder uns zumindest auf den ersten Blick nicht danach aussehen lassen. Doch sie sind erlich. Und sie machen uns menschlich. Und vielleicht ist die Menschlichkeit das Einzige was wir haben. Ich möchte die dunklen Seiten der Menschlichen Seele sehen. Ich möchte Dinge ergründen. ich möchte sie verstehen. Ich möchte die Beweggründe der Menschen nachvollziehen können. Ich möchte das Leben ein kleines bisschen mehr verstehen. Und ich brauche SOULFOOD. Meine Seele nährt sich von dem Austausch.
Zum Thema SEELE möchte ich euch noch einen Film empfehlen. ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN. Unbedingt anschauen!
Ach ja, meine neuste Erkenntnis lautet: DAS GLÜCK LIEGT IN DER EINFACHHEIT.
WITH LOVE.
du bist ein spiegellabyrinth der selbstreflektion....
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