
Freiheit. Vor einigen Tagen hab ich mich noch gefragt, was das denn eigentlich genau ist. Freiheit. Ein schoenes Wort. Ich habe sie gestern gefunden. Sie ist wunderschoen. Fuer jeden auf eine andere Weise. Lasst mich euch von meiner erzaehlen:
Ich sitze in einem Gelaendewagen. Es ist 08.30 Uhr morgens. Jemand drueckt mir ein kaltes Bier in die Hand. Ich hoere FOALS - SPANISH SAHARA und schaue aus dem Fenster. Wir fahren vom Westen der Insel in Richtung Norden. Beim Refrain verspuehre ich schon dieses wohlige Kribeln im Bauch und ich weiss, dass dies einer dieser Tage werden koennte. Bei CHROMATICS Interpretation von SPRINGSTEENS I'M ON FIRE habe ich schon dieses seelige Laecheln auf dem Gesicht. Ich schaue zu Oona rueber und wir laecheln uns an. An der Anlegestelle angekommen muessen wir dringend aus Klo. Natuerlich ist keines weit und breit, desswegen pissen wir in einen verwildetern Garten an einer Strassen Ecke.
Wir sitzen auf einem Boot und zwei Jungs spielen Gitarre. Es beginnt zu regnen und jemand bietet mir ein Handttuch als Schutz an. Ich lehne ab. Ich will den Regen spuehren. Auf offenem Meer,total durchnaesst macht sich erneut das Glueck bemerkbar. Ich bin am Leben und das fuehle ich mit jedem Tropfen der meine Haut beruehrt.
Wir legen auf einer unbehwohnten kleinen Insel an. Ausser uns sind nur noch drei weitere Menschen auf der Insel. Das Meer ist klar und ich lege mich auf eine Sandbank. Halb im Wasser, halb im Sand. Ich moechte mich im nassen Sand raeckeln und meine Arme und Beine strecken, lasse es aber um niemanden unnoetig zu provozieren.
Wir essen grillierten Fisch und die zwei Jungs spielen erneut Gitarre. TRACY CHAPMAN. Oona trommelt und ich trinke Rum mit eingelegter Passionsfrucht und bewege meinen Koerper zur Musik.
Ich bin Frei.
... konnte sie für einen kurzen moment auch fühlen, die (deine) freiheit ...
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